- 1 TB Speicherplatz
- 16 GB RAM
- 4 Anzahl Kerne
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Du suchst dedizierte Leistung für Windows Server 2025? Hier vergleichst du Root Server, auf denen du dieses Betriebssystem einsetzen kannst. Die Lizenz richtet sich nach den Kernen, prüfe sie daher je Tarif:
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Ausschreibung startenAuf einem Root Server steht dir die Hardware allein zur Verfügung. Das bringt planbare Leistung und erlaubt eigene virtuelle Maschinen, macht aber die Lizenz zur eigentlichen Rechenaufgabe: Windows Server 2025 wird nach physischen Kernen lizenziert. Wie viele du brauchst und welche Edition passt, solltest du vor der Wahl des Servers klären.
Windows Server 2025 erhält laut Microsoft Mainstream-Support bis zum 13. November 2029 und erweiterten Support bis zum 14. November 2034. Das ist bei gemieteter Hardware mit längerer Nutzungsdauer ein Argument für die aktuelle Version. Einen versionsübergreifenden Überblick bietet unser Vergleich der Windows Root Server.
Prüfe die Tarifbeschreibung genau: Neben klassischen dedizierten Maschinen finden sich in der Liste auch Tarife mit dedizierten CPU-Threads (Stand: November 2026). Wenn du Hyper-V betreiben oder die Lizenz nach physischen Kernen berechnen willst, muss klar sein, welche Hardware du tatsächlich bekommst.
Standard und Datacenter werden nach physischen Kernen lizenziert. Laut Microsoft musst du alle Kerne abdecken, mindestens aber acht Core-Lizenzen je Prozessor und 16 je Server. Die Lizenzen gibt es in Paketen zu zwei und zu 16 Stück.
| Server | Core-Lizenzen |
|---|---|
| 1 Prozessor mit 8 Kernen | 16 (Mindestmenge je Server) |
| 2 Prozessoren mit je 4 Kernen | 16 (je Prozessor mindestens 8) |
| 1 Prozessor mit 24 Kernen | 24 |
| 2 Prozessoren mit je 16 Kernen | 32 |
Das sind eigene Rechenbeispiele nach Microsofts Regeln. Sie zeigen, warum viele Kerne die Lizenz deutlich teurer machen können, wenn du sie selbst stellst. Wähle deshalb nicht einfach die größte CPU, sondern die Kernzahl, die deine Anwendung tatsächlich nutzt.
| Merkmal | Standard | Datacenter |
|---|---|---|
| Betriebssystem-Umgebungen | 2 je vollständiger Lizenzierung | Unbegrenzt |
| Storage Spaces Direct | Nein | Ja |
| Network Controller | Nein | Ja |
| GPU-Partitionierung | Für Einzelserver | Auch im Cluster |
Mit Standard darfst du zwei Betriebssystem-Umgebungen betreiben. Die physische Installation zählt nicht mit, solange sie nur diese VMs hostet und verwaltet. Für je zwei weitere VMs musst du alle Kerne erneut lizenzieren. Sobald du viele VMs planst, kann deshalb Datacenter günstiger sein. Für einen einzelnen Anwendungsserver reicht in der Regel Standard.
Zusätzlich verlangt Microsoft für Personen oder Geräte, die direkt auf den Server zugreifen, Client Access Licenses (CALs). Ausgenommen sind unter anderem öffentliche Web-Workloads. CALs für 2025 gelten auch für Server mit 2022 und 2019, ältere CALs dagegen nicht für Windows Server 2025.
Bei einem Teil der Root Server in unserem Vergleich ist die Windows-Lizenz laut Angebotsdaten enthalten, bei anderen nicht. Lies im Tarif nach, welche Edition du bekommst und für wie viele Kerne sie gilt. Eine vom Anbieter gestellte Lizenz bringt mitunter Einschränkungen mit sich, zum Beispiel, dass du auf dem Server keine weiteren Windows-Systeme installieren darfst. Das ist wichtig, wenn du virtuelle Maschinen planst. Willst du eine eigene Lizenz nutzen, kläre vorab mit Anbieter und Lizenzgeber, ob das zulässig ist.
Für produktive Root Server sind das nur Untergrenzen. Wenn du Verschlüsselung oder Secured-core nutzen willst, frage nach, ob TPM 2.0 und Secure Boot auf dem Server verfügbar sind.
Ein Root Server ist sinnvoll, wenn Leistung nicht von anderen Kunden abhängen soll oder du die Hardware selbst aufteilen willst. Typisch sind Hyper-V-Hosts mit mehreren VMs, SQL- und andere Datenbankserver, große Dateiserver, Domänencontroller und anspruchsvolle Branchensoftware. Auch KI- und Rendering-Aufgaben gehören dazu, wenn der Tarif eine GPU enthält.
Bleibst du auf derselben Hardware, ist ein In-Place-Upgrade der schnellste Weg. Es behält Einstellungen, Rollen und Daten. Microsoft unterstützt es direkt ab Windows Server 2012 R2, von 2019 und 2022 auch per Feature-Update über Windows Update. Du brauchst aber eine Lizenz für die neue Version, und die Hardware muss die neuen CPU-Anforderungen erfüllen. Vor dem Upgrade solltest du außerdem prüfen, ob deine Rollen es unterstützen, und NIC Teaming deaktivieren.
Beim Wechsel auf einen neuen Server migrierst du Rollen und Daten dagegen gezielt, etwa mit dem Storage Migration Service oder den Windows Server Migration Tools. Dafür laufen beide Maschinen eine Zeit lang parallel, was Kosten verursacht, aber ein sauberes Testen erlaubt. Wenn eine Anwendung noch nicht für 2025 freigegeben ist, bleibt ein Root Server mit Windows Server 2022 eine Option, dessen erweiterter Support bis zum 14. Oktober 2031 läuft.
Auf einem Root Server bist du in der Regel für das gesamte System verantwortlich, also auch für Updates, Firewall und Benutzerkonten. Praktische Hinweise dazu liefert unser Artikel Windows Server vor Hacker-Angriffen sichern. Windows Server 2025 aktiviert Credential Guard auf geeigneten Systemen standardmäßig und bringt einen Hotpatch-Mechanismus über Azure Arc mit. Firmware- und Treiberupdates deckt Hotpatch nicht ab, plane dafür also weiterhin Wartungsfenster ein.
Weil es sich um physische Hardware handelt, schützt RAID nicht vor gelöschten Daten oder Schadsoftware. Sichere deshalb auf ein Ziel außerhalb des Servers und teste die Wiederherstellung. Vor jedem Upgrade rät Microsoft ausdrücklich zu einer Sicherung. Achte außerdem auf eine Fernkonsole oder einen Reset-Service, denn ohne Zugriff auf die Konsole kommst du nach einem Fehler beim Neustart nicht weiter.
Falls du die Hardware gar nicht ausreizt, ist ein vServer mit Windows Server 2025 günstiger. Schwankt dein Bedarf stark, passen Windows-Server-2025-Cloud-Server oft besser.
So viele wie physische Kerne, mindestens acht je Prozessor und 16 je Server. Das gilt, wenn du nach physischen Kernen lizenzierst.
Zwei je vollständiger Lizenzierung aller Kerne. Für je zwei weitere VMs lizenzierst du alle Kerne erneut. Datacenter erlaubt unbegrenzt viele.
Nur, wenn die CPU die Mindestanforderungen erfüllt, darunter SSE4.2 und POPCNT. Prüfen lässt sich das zum Beispiel mit dem Microsoft-Tool Coreinfo.
Das ist je nach Tarif unterschiedlich. Achte auf Edition, Kernzahl und mögliche Einschränkungen.
Ein Root Server mit Windows Server 2025 ist die richtige Wahl für hohe Dauerlast, eigene VMs und Anforderungen an dedizierte Hardware. Die Lizenz bestimmt dabei die Kosten oft ebenso stark wie der Server. Rechne deshalb zuerst Kerne und Edition durch und entscheide dich erst dann für ein Modell.
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